Web | Datensammler – Eine Meinung
Datensammlung. Ein “Problem”(wie es gerne genannt wird) das mittlerweile immer mehr zum Gesprächsthema wird. Die einen nehmen es hin, die anderen versuchen sich mit diversen Verschlüsselungsverfahren in vermeintlicher Sicherheit zu wiegen. Auch WWW-Erfinder Tim Berners-Lee macht sich Sorgen (http://www.australianit.news.com.au/story/0,24897,25192557-15318,00.htm ). Datensammlung, Bespitzelung, Nutzdatenanalysen sind allgegenwärtig. Und damit meine ich nicht Mr. Schäuble der es sogar im Rollstuhl schafft Menschenrechte mit Füßen zu treten. Ich rede vom kommerziellen Teil des Themas. Und es fängt schon bei der Startseite von Millionen Menschen an: Google. Sozusagen der Vorzeigedatensicherer, steht mit diesem Ruf, verglichen mit anderen Web-Services und ähnlichem, mittlerweile nicht mehr alleine da. Yahoo, Web.de, Facebook, MySpace und wie sie alle heissen werden warscheinlich genauso Nutzerverhalten speichern und analysieren wie Google. Bei der Web2.0 Ausgeburt “Social-Networking” sorgen sozusagen die Nutzer selbst für Input. Und auch hier wird Kaptial aus den Daten geschlagen. Warum auch nicht? Die angebotenen Services sind für den Nutzer kostenlos. Irgendein Nutzen muss schliesslich gezogen werden. Allseits bekannt durch Werbeeinnahmen. Für mich ist es ein nachvollziehbarer Schritt, wenn man bedenkt das einzelne Klicks einen bestimmten Betrag Cash(sagen wir mal 2 Cent) für den Service-Anbieter einbringen. Wer würde nicht Nutzdaten und Suchanfragen speichern um individuell zutreffendere Werbeanzeigen einblenden zu lassen, was in direktem Verhältnis zur Anzahl der Klicks steht. Die Rechnung Googles ist also ganz einfach. Mehr Klicks durch treffendere Werbung = Mehr Cash.
Was Google sonst noch so alles mit dem Gesammelten anstellt… bleibt warscheinlich ein firmeninternes Geheimnis. Für die meisten ein Grund für Vorwürfe, aber ein Preis den man für die (guten) kostenlosen Webdienste eben zu zahlen hat. Angenommen es gäbe zwei verschiedene Plattformen. Eine Entgelts-pflichtige Goolge-Version ohne Datenspeicherung, Werbung usw und eine, wie wir sie gewohnt sind. Wie viele Nutzer würden sich wohl für die Nutzung der Entgelts-Version entscheiden?
Ich bin ganz ehrlich. Ich nicht.







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