Ich wollte nur [...] und dann ist das Universum explodiert.

Projects
Books
Archive
About









    Permalink
  1. Debian | rsyslogd

    Man erzählt hier ja sonst nichts weiter, warum also nicht mal ein Stück weit Aufklärung. Eigentlich habe ich bei den Bash-Skripten immer eigene Logs geschrieben. Via Stout in ein File ausgegeben. Ziemlich simpel und stupide zugleich. Die zentrale Logverwaltung übernimmt in Debian Lenny ein Daemon. Der Spass heisst ziemlich Daemon untypisch (haha-.-) rsyslogd.

    Es besteht also die Möglichkeit diesem Daemon mit einem Programm Meldungen zu übergeben. Das da “logger” heisst. Logger leitet (unter angabe verschiedener Handlingdaten) an den syslog Daemon Nachrichten weiter, die dieser dann anhand von Dringlichkeit und Quelle einordnet.
    Dringlichkeiten wären zb.
    0 Emergency
    1 Alert
    2 Critical
    3 Error
    4 Warning
    5 Notice
    6 Informational
    7 Debug

    Absteigend sortiert. Ausserdem lässt sich eine Quelle definieren. Welches Programm/Dienst übermittelt diese Nachricht?
    0 kernel messages
    1 user-level messages
    2 mail system
    3 system daemons
    4 security/authorization messages
    5 messages generated internally by syslogd
    6 line printer subsystem
    7 network news subsystem
    8 UUCP subsystem
    9 clock daemon
    10 security/authorization messages
    11 FTP daemon
    12 NTP subsystem
    13 log audit
    14 log alert
    15 clock daemon
    16 local0
    17 local1
    18 local2
    19 local3
    20 local4
    21 local5
    22 local6
    23 local7

    So ergibt sich eine Schreibweise wie zb:

    logger -p local0.err -t FILEBACKUP Files Backup failed

    mit der Quelle local0 und Stufe Error wird nun das Thema FILEBACKUP mit dem Inhalt “Backup failed” an den Daemon.
    Das wäre jetzt so eigentlich nicht so das phänomenale Überfeature. Allerdings lässt sich unser rsyslogd sagen was wer wie wann wo und warum mit welcher Meldung aus welcher Quelle und mit welcher Stufe er Logmeldungen in welches File verarbeiten soll.

    rsyslog.conf
    *.err /var/log/error.log
    gibt zb alle Fehlermeldungen mit Stufe Error oder höher in das nachher angegebene File aus.
    kernel-messages.* /var/log/kernelmessages, muss ich glaub ich nicht erläutern.

    Interagieren mit Logs gefällt mir auf die Weise aufjedenfall besser als echo “ERROR” >> /tmp/schauichniewiederan


  2. Permalink
  3. Debian | /etc/logrotate.d/*

    Eigene Logs rotieren zu lassen ist mit logrotate eigentlich ziemlich entspannt.
    File angeben, Optionen definieren und tut was es soll.

    /var/log/backup.log {
    nocompress
    missingok
    notifempty
    rotate 4
    weekly
    }

    Schön. Selbsterklärend. Irgendwie.


  4. Permalink
  5. Game | Zenonia

    Ich glaub das ist das erste mal das ich im Blog etwas über ein Spiel schreibe. Für 2,39 € hab ich mir aus dem App-Store ein Spiel namens Zenonia gegönnt. Ein 12Bit-Grafik-Zelda-like-Rollenspiel mit dynamischen Kampfsystem und einer netten Story :)
    shot_04

    Schön sind auch die Gags in den Neben-Quests. Eine Quest deren Inhalt es war einen (in einem Glückskeks verpackten) Hochzeitsring einer Dame zu überbringen, die diesen dann anschliessend einfach gegessen hatte ohne den Ring zu bemerken, endete Beispielsweise mit der Gedankenblase des Charakters in der Stand: “I think this quest is based on a real story of a developer from Zenonia”

    Sowas zieht sich eigentlich durchs ganze Spiel. Schöne Sache


  6. Permalink
  7. Publications | Projektdokumentation

    Planung und Integration einer Firewall-Lösung (auf Basis von Shorewall, mit VPN). Hört sich im End-Effekt schlimmer an als es ist. Hab die PDF in die Publications-Seite eingebunden. Gestern hat sich ein John dafür interessiert. Ich glaube er hieß Wayne.

    http://zwetschge.org/publications/Projektdoku_final.pdf


  8. Permalink
  9. iPhone | Google Kalender synchronisieren

    War am Montag positiv überrascht wie einfach man seine Google Kalender Termine mit dem iPhone synchronisieren kann.
    Der Google Account funktioniert im Grunde wie ein Exchange Account.
    Am iPhone hat man jetzt nichts weiter zu tun als ein Exchange-Konto mit den Google-Daten:
    m.google.com als Server und ansonsten normale Benutzerdaten einzutragen.
    Genauer ist der Vorgang hier beschrieben:
    http://www.google.com/support/mobile/bin/answer.py?answer=138740&topic=14252
    Sowohl von iPhone zu Google als auch umgekehrt lässt sich der Kalender dadurch problemlos hin und her synchronisieren.

    Wie schon gesagt, positiv überrascht, wenn man sich von dem möglichen Datenverlust nicht abschrecken lässt.