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    30
    01
    2010
  1. Offtopic | Reaktion Teeworlds-Setup

    Am Freitag erreichte mich eine Mail.

    Hallo flo (oder noqqe oder wie?)
    auch ich möchte mehrere teeworlds server auf einem Rechner laufen lassen.
    Ich komme mit Linux ganz gut klar, habe aber von teeworlds bisher keine Ahnung.

    Kannst du mir deinen Verzeichnisbaum mit den verschiedenen Configfiles als tarball
    zusammenpacken und zuschicken?

    Unter http://noqqe.de/?p=800 hast du eine Kurzanleitung geschrieben, aus der ich bestimmt schlau würde,
    wenn ich mich mit teeworlds auskennen würde. Hast du das noch etwas kleinschrittiger?

    Ich wäre dir sehr dankbar (und rund 200 Oberstufenschüler auch, da die Server innerhalb einer Schule laufen werden !!!)

    Gruß aus

    Haan (Rheinland)
    R. S.

    Fand ich nett. Fand ich aber auch wunderlich. G8 Schüler haben anscheinend doch noch zu viel Zeit ;) Wenn ich weiss wie es geworden ist werd ichs hier verlauten lassen.

    7

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    26
    01
    2010
  3. Web | Paste-Service via CommandLine (Sprunge.us)

    Sprunge.us ist ein Paste-Service den ich heute von Chris gezeigt bekommen habe. Sprunge ist aber außerdem noch _awesome_, weil er ohne Registrierung oder Umstände alles annimmt was man ihm via curl -F übergibt. Von den Entwicklern ist das wie folgt vorgesehen:

    <command> | curl -F 'sprunge=<-' http://sprunge.us
    INFO: Code: gJIJ
    INFO: URL: http://sprunge.us/gJIJ

    Und man kann unter der ausgespuckten URL den SourceCode begutachten. Den curl-Aufruf finde ich persöhnlich ziemlich lang und nicht wirklich eingängig. Das fanden anscheinend auch die Entwickler von “sprang“. Usage ungefähr so:

    cat /usr/local/scripts/script.sh | sprang
    INFO: Code: gJIJ
    INFO: URL: http://sprunge.us/gJIJ

    sprang ist ein Python-Script das mit dem sprunge.us Pastebin-Dienst interagieren kann. Man kann ihm zum Bleistift auch mit sprang -f ein Fileübergeben, mit -L Logfiles definieren oder ähnliches bewerkstelligen (genaueres mit sprang –help). Durch die Installation des python-setuptools bzw dem Kommando

    aptitude install python-setuptools; easy_install sprang

    wird der Helfer für den Dienst nutzbar. Ich muss ehrlich gestehen ich bin kein Fan von Fremdpaketsystemen. Aber diesbezüglich muss es eben sein. Alternative ist natürlich ein Bash-alias

    alias sprang="curl -F 'sprunge=<-' http://sprunge.us"

    Wobei somit die Restfunktionalität des sprang-scripts verloren geht. Besonders schön ist auch das Syntax Highlightning. Je nach Eingespeisten Source kann man der URL beispielsweise ein ?bash oder ?py mitgeben

    http://sprunge.us/gJIJ?bash

    http://sprunge.us/gJIJ?py

    und erhält schön bunt und leserlich ge-Highlightete Versionen des gesendeten.

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    15
    01
    2010
  5. Offtopic | Das verlorene Kind…ahm, Passwort

    Mich verwunderte heute die Konnektierung zu meinem ICQ Account. Anstatt einer Hand voll Kontakten begrüsste mich in Adium eine unschöne Fehlermeldung (ohne jetzt das Layout oder die Forumlierung der Fehlkonnektion Adiums in Frage stellen zu wollen). Mit der üblichen Protokollumstellung hatte ich gerechnet. <yoda> Einspielen, ich tat, das Update</yoda>. Erst nach erneutem Versuch fiel mir der Inhalt der Fehlermeldung auf. Die Flüssigkeitskristalle des LCD-Displays meines Macbooks bildeten mit Tausenden von Pixel die beiden Wörter “Falsches Passwort”.

    Das war sonst anders. Etwas perplex startete ich Xubuntu, Pidgin und die aktuelle libpurple geprüft. Funktioniert nicht. Aus den hintersten Ecken meiner Wohnung kramte ich einen PC hervor von dem ich wusste er würde ein kommerzielles OS aus Redmond enthalten. Als ich ihn einschaltete wusste ich wieder warum er dort stand woher ich ihn geborgen hatte.

    Gefühlte 3 Stunden und 5 BlueScreens später beantwortete ich die Huhn oder Ei Frage am Ende der Installation von ICQ souverän. Die Antwort die ich gab ist mir gerade entfallen. Auch der orginale ICQ Client sollte mich wieder enttäuschen. Aber mir fiel ein Feld mit der Beschriftung “Lost your Password?” auf. Nachdem ich also erneut einige Zeit abwartete (um zu viele fehlerhafte Loginversuche ausschliessen zu können) überschrieb ich mein mittlerweile 6 Jahre altes ICQ Passwort. Ich gebe in aller Schande zu, dass das Passwort mein erstes war. Ich hatte es einfach nie geändert, vergessen, verdrängt. Zusätzlich war es aus meiner Profilbeschreibung abzuleiten, aber mit 14 Jahren hatte ich noch anderes im Kopf als Brute-Force-Attacken, Passwort-Algorithmen (wie ich sie mittlerweile habe) und Sicherheit.

    Es wunderte mich extrem wie sich das Passwort ändern konnte. Ich saß an 3 verschiedenen PCs / Clients  über einen Zeitraum von 3 Stunden um in mein ICQ einloggen zu können. Die Maschinen in denen ich mein Passwort für den besagten Messaging-Dienst anvertraute werden es doch wohl nicht vergessen haben? War das wirklich “gehacked” oder “geBrute-Forced”?

    Ich wüsste nicht warum.  Jedenfalls, liess sich das ICQ-Passwort über Eingabe der damals hinterlegten Emailadresse resetten. Ich gab einer Hand voll Archäologen den Auftrag dieses Postfach für mich ausfindig zu machen. So in etwa.

    Dies ist eine wahre Geschichte und ich bin (wieder) online.

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    13
    01
    2010
  7. Offtopic | Eigentlich,

    möchte ich hier nichtssagend einen Blogpost verfassen. Werde einfach einen nonsense Screenshot meines Macbooks anhängen und sehen ob was passiert.

    Bildschirmfoto 2010-01-05 um 14.04.04

    Genauso sinnig wie der Berufsschulbesuch den ich diese Woche wieder tätige.

  8. Permalink
    09
    01
    2010
  9. Mail | Postfix-Aliases mit MySQL-Backend erstellen

    Ich registrierte mich vor kurzem wiedermal bei einem etwas zwielichtigem Portal. Keine begründete Behauptung, es schien mir aber trotz allem so vorzukommen. Wie üblich loggte ich mich in meinen PHPMyAdmin ein und erstellte (um SpamEmails vorzubeugen) mithilfe meines MySQL-Backends von Postfix einen Alias. In einer Tabelle gesammelt liegen sämtliche aliase und deren Empfänger-Postfach.

    address | goto
    ubuntu@zwetschge.org | mail@zwetschge.org
    spam2@zwetschge.org | mail@zwetschge.org
    spam3@zwetschge.org | mail@zwetschge.org
    spam4@zwetschge.org | mail@zwetschge.org

    Es mag jetzt mit Sicherheit User geben die MySQL mit Postfix für unnötig halten, da die Steuerung über ConfigFiles ausreicht. Auf kurz oder lang gefällt mir die MySQL einfach besser. Einfach zuhandhaben. Flexibel. Schön. Das ständige eingelogge in HTpasswd, phpmyadmin-login und herumgeklicke war mir grad nur etwas zu blöd. Ich wollte ein kleines Skript basteln das mir das adden von Aliasen per CLI ermöglicht. In etwa so:

    aliasadd <alias> <recepient>

    Via echo lässt sich mysql (nach Authentifizierung) einen Befehl übergeben:

    echo "use maildb; insert into aliases values ('$1', '$2');" | mysql -u <user> --password=<pass>

    Damit wäre auch schon das gröbste geschafft. Zumindest das Einfügen. Ein Skript zeichnet allerdings mehr aus als nur die Aufgabe die es erledigen soll. Ein Skript muss zuverlässlich sicherstellen das die Aufgabe ausgeführt wurde und dies dem Benutzer nach Möglichkeit auch noch mitteilen.

    echo "use maildb; select * from aliases where address = '$1';" | mysql -u <user> --password=<pass>

    Die vorherige Zeile sieht eigentlich nur nach ob der eingegeben Alias wirklich in der Datenbank vorkommt. Freilich(wer findet ‘freilich’ eigentlich noch seltsam in Sätzen?) könnte ich jetzt noch nach Rückgabewerten mit $? Abfragen und ähnliche if-Vorraussetzungen einbauen. Aber für die 4-5 mal im Monat in denen ich es benutze wäre das übertrieben.

    Fertig sieht das ganze dann wie folgt aus:

    #!/bin/bash
    echo "use maildb; insert into aliases values ('$1', '$2');" | mysql -u <user> --password=<pass>
    echo "use maildb; select * from aliases where address = '$1';" | mysql -u <user> --password=<pass>

    Bildschirmfoto 2010-01-09 um 12.12.35

    nochmal als Plaintext:
    http://zwetschge.org/paste/6