Ich wollte nur [...] und dann ist das Universum explodiert.

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  1. Theme | 8-Bit Banner

    Es war ein heißer Dienstag Nachmittag. Genauer gesagt gestern. Ich könnte fast sagen INSTANT hat mich die Langeweile die mein Blogbanner ausstrahlt überrannt. Schon viel zu lange ist es in der header.php meines Blogthemes definiert.

    Ich bemühte Google nach freien Schriftarten. Wurde auf eine japanische Seite weitergeleit. 8-Bit-Fonts. http://mfs.sub.jp/. Vanilla Ice gefiel mir wunderbar. Genial einfach und C64-Kompatibel.

    Die Terms of Use waren mir aber irgendwie ein Rätsel. http://mfs.sub.jp/info.html war das einzige, was auf japanisch dort stand.

    Google Translate hat mir dann geholfen:

    - Unerlaubte Vervielfältigung umgeleitet, um Daten auf unserer Website bitte nicht replizieren
    - Kostenloses Web Klüngel Aktivitäten und groß angelegte nicht-materielle Verteilung, die Schriftart für Non-Profit-Aktivitäten Bitte zögern Sie nicht verwendet
    - Und Bücher auf die gewerbliche Nutzung von Schriften und sonstigen Anfragen zur Gestaltung der Arbeit danken Ihnen per E-Mail.

    So sieht das jetzt nämlich aus. Ich bin ja non-commercial ;). Und ich hab das Banner mit Gimp erstellt. Weil ich so OpenSource bin.

    Grüße aus einer Englisch-Schulstunde,
    Flo


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  3. Theme | nerd-clouds

    Als ich damals das Theme Clouds von Ali Asaria in mein WordPress eingebaut habe, habe ich mir nichts weiter dabei gedacht. Mir gefiel das Theme, aber nach und nach fand ich immer mehr Sachen hässlich. Als aller erstes das Hellblau im Hintergrund. Drauf folgte die Anpassung der runden Ecken (Wo wir grade bei .gif-Dateien sind. @_parti macht ultra coole Sachen mit den Dingern), diverse Änderungen der Textformate, hinzufügen von Tag- und Creative Commons Clouds und der Zeitstempel sieht anders aus.

    Alles in allem wurden die Änderungen so umfangreich, dass es dem Orginal überhaupt nichtmehr ähnelt. Genau genommen ist es nichtmal mehr “cloudy”. Trotzdem hab ich mir in den letzten Wochen immer wieder ein Stückchen Zeit genommen und das Theme massentauglich gemacht. Rausgekommen ist das WordPress-Theme “nerd-clouds”.

    Auch wenn ich mit folgendem nicht gerade Werbung für das Theme mache, muss ich sagen: Ich war noch nie besonders gut in diesem HTML / CSS / PHP Dings, welches man eigentlich können sollte, wenn man so ein Theme released. Trotzdem scheint es so, als würde es (auch der Code^^) im Test-Einsatz ein relativ gutes Bild abgeben.

    Das nerd-clouds Theme gibts zum Download und beobachten unter
    http://github.com/noqqe/nerd-clouds oder
    http://git.zwetschge.org/?p=nerd-clouds.git;a=summary

    Wie Ali, steht auch mein Theme unter Creative Commons CC-BY-SA-NC.
    Alle Feinheiten und Handling-Tipps stehen im Readmefile.


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  5. Nagios | Ricoh-Drucker Tonerstand per SNMP abfragen

    Schon wieder Nagios. Diesmal aber nur als kleine Notiz für mich. Vor kurzem hab ich erst die Zählerstände der Papierfächer in unser firmeninternes Nagios eingebunden. Dasselbe funktioniert natürlich auch mit den Tonern.

    Beschreibung der Fächer mit snmpwalk abholen:
    snmpwalk -Os -c public -v 1 192.168.1.200
    mib-2.43.11.1.1.6.1.1 = STRING: "Toner Schwarz"
    mib-2.43.11.1.1.6.1.2 = STRING: "Resttoner"
    mib-2.43.11.1.1.6.1.3 = STRING: "Toner Cyan"
    mib-2.43.11.1.1.6.1.4 = STRING: "Toner Magenta"
    mib-2.43.11.1.1.6.1.5 = STRING: "Toner Gelb"

    Status der Toner als Integerwerte (0 = leer, -3 = voll)
    mib-2.43.11.1.1.9.1.1 = INTEGER: 0
    mib-2.43.11.1.1.9.1.2 = INTEGER: -3
    mib-2.43.11.1.1.9.1.3 = INTEGER: -3
    mib-2.43.11.1.1.9.1.4 = INTEGER: 0
    mib-2.43.11.1.1.9.1.5 = INTEGER: -3

    Kommando für Nagios konfigurieren:
    define command{
    command_name check_toner
    command_line /usr/lib/nagios/plugins/check_snmp -H '$HOSTADDRESS$' -C '$ARG1$' -o mib-2.43.11.1.1.9.1.$ARG2$ -w '$ARG3$': -c '$ARG4$':
    }

    Service für den Host einbinden:
    define service {
    use generic-service ; Name of service template to use
    host_name druckerxyz
    service_description TONER YELLOW
    check_command check_toner!public!5!2!1
    }


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  7. Creative Commons | Freies Wissen und Inhalte auf noqqe.de

    Vor kurzem habe ich aufgrund der Catalysts Grant Aktion an die Creative Commons Organisation etwas Geld gespendet. 100.000 $ sollen an Ersteller freier Inhalte gehen. Ich fand das in Ordnung. Ok, ich fand das eigentlich mehr als in Ordnung, denn die Idee des freien Wissens und Inhalten für alle ist einfach nur wunderbar. Es fällt mir schwer in Worte zu fassen was das Video in der About-Beschreibung aussagt. Am besten ihr seht es am besten selbst an.

    Inhalte
    Seit mittlerweile einem Jahr habe ich alle Blogposts, HowTos, Publications und Projekte die ich hier veröffentliche, schreibe oder vorstelle unter die CC-BY-NC-SA Lizenz gestellt. Im Klartext bedeutet das: Alle Inhalte dürfen komplett frei benutzt, verändert und weitergegeben werden. Unter ein paar winzigen Bedinungen.

    CC-BY-NC-SA
    Namensnennung
    Keine kommerzielle Nutzung der Inhalte
    Weitergabe unter gleichen Bedingungen

    Software
    Bei Software oder Scripts die ich hier schreibe, gilt ähnliches. Die GPL-Software-Lizenz ist weit verbreitet unter Linux-Benutzern und auch hierfür stellt Creative Commons eine Informationsseite in vielen Sprachen zur Verfügung.

    CC-GNU-GPL
    1. Die Möglichkeit, das Programm für jeden Zweck zu benutzen.
    2. Die Möglichkeit, die Funktionalitäten des Programms auf Code-Ebene zu verstehen und sie an Ihre Bedürfnisse anzupassen.
    3. Die Möglichkeit, Vervielfältigungen des Programms weiterzuverbreiten, so dass es allen nützt.
    4. Die Möglichkeit, das Programm zu verbessern und Ihre Verbesserungen zu veröffentlichen: Auf diese Weise profitieren alle.

    Einsatzgebiet?
    Wo benutzt man sowas nun. Nunja einfachstes Beispiel wird warscheinlich dieses Blog-Theme sein. Ich habe Clouds von ali asariaerhalten, der das Thought Cloud Theme von Heather Rivers für WordPress portiert hat. Ich durfte es dank Creative Commons weiterentwickeln und (unter Namensnennung) wiederrum (inklusive meiner Änderungen/Anpassungen) unter der selben Lizenz weitergeben. Zumindest werde ich es bald releasen :) Dauert aber noch etwas. Desweiteren bietet auch die Foto-Plattform Flickr eine wunderbare Möglichkeit Fotos unter Creative Commons zu veröffentlichen und vor allem zu finden.

    Donation
    Aufgrund meiner Spende habe ich heute Post aus San Francisco bekommen :)

    creative commons post

    creative commons shirt

    In diesem Sinne,
    Freie Inhalte ftw.


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  9. Bash | mailrequest

    Mal wieder was aus der “Faule Sysadmins” und “wie mache ich mir _noch_ weniger arbeit”-Sparte. Desöfteren rufen Kunden an die Probleme mit ihrem Mailkonto haben. Meistens drehen sich die Probleme um die selben Themen. Angeblich nicht versandte Mails, Login-Probleme oder um Postfachgrössen, die zu klein, zu voll oder gross sind.

    Where's my mail?

    Die Prozedur ist immer die gleiche. Logfiles untersuchen. Quota ausfindig machen. Mail nachverfolgen. Je nach User individueller Mailserver. Für die grobe Arbeit, hab ich mir jetzt ein kleines Skript geschrieben, mit welchem ich (easy-usage-like ;D) mir ca 5-6 Befehle spare. Ich nannte es mailrequest. Die Kreativität hat mich nämlich einfach überrannt -_-

    Das ganze läuft jetzt wie folgt ab.

    mailrequest -s stichwort
    #Nach Queue-id, Absender, Empfaenger im aktuellen Logfile suchen.

    mailrequest -r stichwort
    #Für alle Logfiles am Mailserver

    mailrequest -q user@foobar.de
    #Postfachgroesse ermitteln

    Bis dahin hat der Plan ganz gut geklappt. Nur die Auswahl spezieller Mailserver war mir noch nicht schön genug geregelt. Mailserver jedesmal per Parameter mit übergeben müssen? Fand ich zu doof. Aber Hard-Coded im Source ist fast noch ungünstiger gewesen. Den Mittelweg hat mir die Bash ermöglicht.

    $host=$3
    $defaulthost=mail.domain.de
    ${host:-$defaulthost}

    Klartext: Wenn kein 3. Parameter definiert (oder leer) ist, wird automatisch der $defaulthost gewählt. Sollte der Mailserver nun vom Standard abweichen, kann ich ihn mitgeben. Falls nicht, kann ich mir den 3. Parameter des Aufrufs sparen.

    mailrequest -s spam@zwetschge.org mail.zwetschge.org

    Das ganze Script zum begutachten, Kritik äußern, anflamen, besserwissen: http://zwetschge.org/paste/013

    Um es wie der Typ aus der Congstar-Werbung zu sagen: “I like”.


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  11. Flickr | Sandspeeder with Sand Scout

    Sandspeeder with Sand Scout
    Ursprünglich hochgeladen von Avanaut

    Kind of testing flickr’s “blogg!”-function.
    love this <3


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  13. Snapfish | Fotobücher erstellen mit Ubuntu

    Vor kurzem war ich mit meiner besseren Hälfte für ca. 10 Tage in New York. Zu ihrem (gleich darauf folgenden) Geburtstag, hätte Sie sich gerne so ein “Fotobuch, was auch manchmal in der Werbung kommt” gewünscht :)  Stellte sich für mich (nach dem das Jetlag überwunden war :P ) die Frage wie ich sowas mit meinem aktuell laufenden Xubuntu hinbekomme. Löst man soetwas über Webinterface des Anbieters? Ist es notwendig zwielichtige Software zu installieren, mit der man sowas basteln kann? Warscheinlich müsste ich mir dann Windows wieder installieren? Ich muss ehrlich gestehen, ich hatte keine Ahnung.

    Aufgrund einer bereits getätigten Bestellung von Fotos bei www.pixaco.de, beschloss ich also mein Glück dort zu versuchen. Musste aber feststellen, dass pixaco.de von HP aufgekauft wurde und jetzt Snapfish (www.snapfish.de) heisst. Qualitäts-, Service-, Lieferdauer-mäßig war alles gut gewesen und mein Account bestand noch, warum also nicht.

    Ich muss sagen, dass ich im Allgemeinen sehr sehr postiv von dem ganzen Vorgang überrascht war. Einloggen, auf Fotobuch drücken und OS auswählen:
    (Bilder verkleinert angehängt, mit Orginalgröße verlinkt)

    snapfish-fotobuch-os

    Linux Kernel 2.6, glibc 2.6. Muss ich zugeben, hört sich etwas abschreckend an. Ganz im Gegenteil verlief die Installation allerdings. Bei Auswahl des Radio-Buttons “Linux” , bekommt man vom Webserver seitens Snapfishs ein gut geschriebenes (soweit ich das mit meinem unterentwickelten Kenntnissen beurteilen kann) Perl-Skript zugeschoben, welches man einfach auszuführen hat.

    snapfish-fotobuch-install

    Sehr einfach, sehr schön, wenn ich mir überlege, dass das Software eines Drittanbieters ist, die nicht aus den Repos kommt. Und (warscheinlich) noch dazu “unfrei” ist. Jedenfalls, der Installtionsprozess ist nicht das einzige schöne daran. Auch die Software an sich läuft stabil, sieht gut aus und ist einfach zu benutzen.

    snapfish-fotobuch-app
    snapfish-fotobuch-addon

    Auch Installation zusätzlicher Verzierungen oder sonstigem innerhalb der Software funktioniert wunderbar. Nach ca 4-5 Werktagen (von denen ich den Großteil damit verbracht habe das Buch überhaupt zu erstellen :D )  kam dann die Lieferung von Snapfish. Wie bereits erwähnt, wunderbare Qualität, schnell, schön. Finde es dabei auch awesome, dass alternative OS bei Entwicklung solcher, ich sag mal, kommerziellen Programme nicht zu kurz kommen. Danke pixaco, Snapfish oder HP. Wie auch immer du dich jetzt nennen magst. Ich muss allerdings dazusagen, dass ich nicht weiss, was andere Anbieter in dem Bereich parat haben. Snapfish war jetzt sozusagen mein Glückstreffer und ich musste mich gar nicht wirklich gross erkundigen wo man mit Linux soetwas machen lässt/erstellen kann. Jedenfalls, meine dickste Empfehlung an Snapfish.


    DSC01221


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  15. Flattr | Unentschlossen und unterinformiert.

    Ich weiss nicht. Also ich weiss es wirklich nicht. Ich möchte weder für die Befürworter von Flattr Partei ergreifen noch für die Gegner dieses Projekts. Ich laß viele Blogposts und Meinungen darüber.

    mspr0.de, wessen Gedankengang ich sehr interessant finde und sich über das möglicherweise Werbung ersetztende System ausschüttet.

    Von Jan (virtualpixel.de)der, wie viele andere, dass Konzept sehr mag und seinen Blog in Flattr integriert hat (oder umgekehrt?). Was ich auch verstehe weil viel zu viel guter Content viel zu wenig gefördert wird.

    Von blog.fefe.de der Aufgrund des Datenschutzes seiner Leser auf diesen Service verzichten möchte. Auch diesen Ansatz kann ich sehr nachvollziehen und ist meiner Meinung auch der größte negativ Punkt innerhalb der Story.

    Auch Nico Hofmann hat treffend (wenn auch etwas unernst) getwittert:
    Wann #flattr wohl die AGB-Änderung mit der Abtretung der Rechte am Content bekannt gibt?

    Im Großen und Ganzen würde ich vielen Bloggern gerne etwas Kleingeld für ihre Bemühungen und sehr tollen Artikel zuschanzen. Aber ich bin mir nicht sicher ob Flattr der richtige Weg dafür ist. Aus eben genau den Gründen, die Skeptiker anprangern.

    Immernoch habe ich die InviteCodes für Flattr in meinem Postfach liegen, aber es noch nicht geschafft mich dort wirklich mal anzumelden.

    Vorerst werde ich in Untätigkeit verweilen und ohne Werbung, Datenerhebung und Donation-System meinen Blog weiterführen. Denn gestartet habe ich ihn nur aus Gründen der Eigendokumentation. Und wer würde für diesen Blog schon Geld hergeben? ;)

    Vielleicht wäre ich dafür eher ein Kandidat. Kathrin Passigs Gegenprojekt