Ich wollte nur [...] und dann ist das Universum explodiert.

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  1. SSH-App | Leid oder Elend. It’s your choice.

    Die Wahl einer SSH-App für mein iPhone gestern, fühlte sich ein bisschen an, wie wählen gehen in der DDR. Ich kam einfach auf keinen grünen Zweig. Bei jeder App gab es mindestens ein Kriterium, dass zum Ausschluss führte.

    touchterm SSH/Pro
    : 2,99€/7,99 klingt gut. Jedoch hat sich in letzter Zeit herausgestellt, dass die App persöhnliche Daten ausspioniert. Pinchmedia inside, beklagen die meisten Kommentatoren. So einem Verein vertraue ich bestimmt nicht meine SSH-Zugangsdaten an.

    pTerm
    : 3,99€ Fehlender Alt-Button, keine Formatierungsmöglichkeiten, kein Zoom usw.  Zu viel Geld für zu wenig Funktion.

    SSH: 2,99€ Sendet anscheinend falsche Daten an das Terminal und macht somit kein top, screen usw möglich. Ansonsten selbe Probleme wie bei pTerm.

    iSSH: Kostenpunkt 7,99€ und integrierter VNC-Client, der (wie man Bewertungen entnehmen kann) nicht mal gut ist. Ich brauche einfach keinen integrierten VNC-Client und der Preis ist irgendwie…utopisch. SSH-Client soll aber gut funktionieren

    ssh-terminal: 0,79€ Endlich ein normaler Preis. Allerdings auch hier wieder wenig bis keine Anpassungsmöglichkeiten und diverse Probleme in der Kommunikation. Hier allerdings die geringsten Einschränkungen.

    Ich muss wirklich sagen, dass ich so gut wie allen APPs dieser Liste misstraue. Ich möchte es nicht Paranoia nennen, aber bei dem Gedanken den Zugang zu meinen Servern irgendeiner zwielichtigen datensammelnden Applikation anzuvertrauen, sträubt sich bei mir alles. Man sollte denken, Apple kontrolliert die Programme, die den Weg in deren App-Store finden auf Fehler und Spyware. Aber gestern erst musste ich lesen, wie ein 15 Jähriger mit einer Taschenlampen-App das iPhone hinterrücks zu einem Tethering-Modem umfunktioniert hat.

    Soviel zum Thema Kontrolle also. Ich weiss nicht, für das nötigste hab ich mir die App mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis gekauft (ssh-terminal). Ob ich da aber mein Passwort wirklich speichern will, weiss ich nicht. Allein schon, weil mir mein Telefon auch mal verloren gehen kann.


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  3. Webbuttons | Generator und Gallery

    Für das einfachjabber.de Projekt generierte ich neulich mit dem (wirklich brillianten) Button Generator von Luca Zappa eine Auswahl an 80×15 Buttons. Weder gut nummeriert, noch stukturiert speicherte ich diese ab.

    Um am Webserver alle zugleich betrachten zu können, fiel mir ein Bash Einzeiler ein, den ich bei commandlinefu.com gesehen hatte und eine (zwar bisschen dürftige aber funktionierende) Gallery erstellt.

    find . -iname '*.png' -exec echo '<br><img src="{}">' \; > gallery.html

    Für jedes File mit der Endung .png im PWD wird ein HTML-Image in gallery.html eingefügt. Um Meinungen (zum Einzeiler als auch den Buttons^^) wird gebeten.

    http://zwetschge.org/statics/einfachjabber/gallery.html
    http://zwetschge.org/statics/einfachjabber/


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  5. MySQL | Datenbanken einzeln sichern

    Bis vor kurzem reichte mir ein volles MySQL-Backup der alle DB’s komplett in ein File gesichert hat. Eine Zeile CronJob.
    mysqldump -u root --password=x --all-databases > /pfad/$(date +%Y-%m-%d).sql

    Das funktioniert so lange, bis einmal recovered werden muss. Alle DB’s neu einspielen ist dann doch irgendwie kein Spass. Weder von der Dauer noch vom Datenverlust. 25 MB sind jetzt zwar nicht die Welt, aber trotzdem doof wenn etwas verloren geht. Deshalb kombinierte ich mein Voll-Backup mit einem File pro DB. Folgendes Script dient dazu:

    #!/bin/bash
    pass=
    backuppath=/var/cache/mysqlbackups
    
    mysqldump --password=$pass --all-databases > ${backuppath}/$(date +%Y-%m-%d).sql
    return1=$?
    
    for x in $(mysql --password=$pass -Bse 'show databases'); do
    mysqldump --password=$pass $x > ${backuppath}/$(date +%Y-%m-%d)-${x}.sql
    done
    return2=$?
    
    if [ $return1 -eq 0 ] && [ $return2 -eq 0 ]; then
    logger -p local0.info -t MYSQLBACKUP MySQL Backup successful
    else
    logger -p local0.err -t MYSQLBACKUP MySQL Backup failed
    fi
    

    Ausschlaggebender Teil ist die for-Schleife. Für jede Zeile Output von “show databases” wird ein seperates .sql File erstellt. Versehen mit Datum und DB-Name. Nebenbei wird auch noch via logger in /var/log/syslog geloggt.


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  7. 3dsupply | Wie man Kunden kauft.

    Shirt bei 3dsupply.de gesehen. Für awesome befunden. Weil Futurama.


    http://www.3dsupply.de/products/783-planet-express/

    Mein Kaufbedürfnis ohne Absichten bei Twitter gepostet und wurde komischerweise mit Gutscheincode beantwortet O_o

    3dsupply: @noqqe Hier ist dein 2,50 Euro Gutscheincode: cqfr-lUEq-uWzY-vdDc Einfach im Warenkorb einlösen. :D

    Fand das gut. 2,50 € sind nicht die Welt, aber hätte auch einfach ignoriert werden können.
    Wer kennt das eigentlich, wenn absolut keine Motivation vorhanden ist, grammatikalisch richtige Sätze zu bilden?


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  9. oldsql | Grundig Compact Box 350 b von 1980

    Ich stöberte heute Mittag durch den Dachboden meiner Großeltern und fand zwei wunderbare Oldschool Grundig Compact Box 350 B(hifi-wiki.de). Die beiden holzverkleideten Regal-Boxen Baujahr ca. 1980 gefielen mir. Ich suchte schon länger ein paar nette Boxen, welche ich mir ins Schlafzimmer stellen kann. Allerdings waren die Kabel der Boxen durchtrennt. Warum auch immer.

    Grundig Compact Box von 1980

    Grundgedanke: Boxen aufstellen und iPhone || x-beliebigen MP3-Player per Klinkenstecker anschliessen und Musik genießen.

    Ich muss eigentlich bevor ich den Post weiter tippe, darauf hinweisen das ich elektrotechnisch in etwa so viel Ahnung habe wie ein durchschnittliches Lebewesen aus der Kreidezeit. Also eine ziemliche Null. Die letzten 2-3 erhaltenen Zentimeter der Boxenkabel, liessen sich gerade noch so abisolieren und weiterverwenden. Also habe ich ein Klinkenkabel von Hama (Stecker auf Stecker) aus meiner Kabelkiste raus gefischt, ebenfalls ab-isoliert und mittels einer Lüsterklemme beide Kabelpaare zusammen geführt.

    Ich weiss weder, ob man das so praktizieren darf, sollte, ob es im Grunde sowieso das selbe Kabel ist oder ich mich jetzt in ständiger Lebensgefahr befinde. Was ich aber nach der Aktion mit Sicherheit sagen kann: Es kommt da Ton raus, wo es soll. Operation geglückt. Bass lässt bisschen zu wünschen übrig, ansonsten aber absolut awesome.

    Arbeitstisch

    Bei Flickr hab ich ein kleines Fotoalbum erstellt, über Kommentare oder Überlebenshinweise würde ich mich freuen.

    http://www.flickr.com/photos/flooohooo/sets/72157624528623244/

    Update: Bin mir bewusst, dass ich passive Boxen ohne Zusatzstromquelle betreibe :)


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  11. Thunar | Netzwerk-Ressourcen einbinden mit Gigolo

    Xubuntu hat ein schönes Tool von Haus aus dabei, welches sich Gigolo nennt. Gigolo soll dazu dienen Netzwerk-Ressourcen zu verwalten und integrieren. Nun, Ressourcen einbinden funktioniert wunderbar. Nur sollten sich Diese auch öffnen lassen. Irgendwie. Oder auch nicht.

    Gigolo möchte also Thunar zum Öffnen dieser Orte benutzen (voreingestellt). Allerdings unterstützt Thunar in der in Xubuntu vorliegenden Version noch keine Netzwerk-Ressourcen. In diversen Threads bei UbuntuUsers fand ich auch Lösungsansätze die empfahlen Nautilus zu installieren. Aber ich finde Thunar schön, weshalb ich mich gegen diesen Ansatz entschied. Nachdem ich mich dann (erneut) 20 min durchs Netz gegreppt habe, fand ich eine Alternative.

    Die aktuelle Entwicklerversion von Thunar setzt auf Gio auf. Dem selben Manager den auch Nautilus für Netzwerksachen nutzt.

    Zu finden ist diese unter: https://launchpad.net/~xubuntu-dev/+archive/ppa

    Neue Sources in /etc/apt/sources.list hinzugefügt

    deb http://ppa.launchpad.net/xubuntu-dev/ppa/ubuntu lucid main
    deb-src http://ppa.launchpad.net/xubuntu-dev/ppa/ubuntu lucid main

    und Thunar updaten. Gigolo kann mittels Thunar die eingebundenen Ressourcen öffnen. Gigolo funktioniert. Tada.

    Allerdings interessiert es mich trotzdem, ob ich einfach nur Fehler im Handling mache oder da seitens Xubuntu etwas Abstimmungstechnisches schief lief. Immerhin ist es schon die zweite Xubuntu Installtion bei der dieser Umstand eintritt.


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  13. Web | einfachJabber.de

    Bereits seit Längerem schon betreibt zero eine kleine Plattform für Jabber Neulinge. Wunderschön beschreibt Er und Andere die Welt von Jabber, Einführungen und Tipps und Tricks. Ich fand die Idee gut, ein deutsches Jabber Portal zu starten und involvierte mich in Form von 2-3 HowTo’s. Die Idee dafür hatte zero selbst und eben diese Fand in der Ubuntuusers-Community viel Anklang.

    einfachJabber.de

    Außerdem finde ich, dass die technische Umsetzung des Portals glänzt. Der SourceCode der Plattform ist einsehbar unter:

    http://github.com/zeroathome/step-by-step

    Und genauso schön hat er es auch geschafft für Dritte Mitarbeiter am Projekt die Arbeit zu erleichtern. In Form eines .json-Vorlagenformats für HowTo’s. Die Tutorials des Projekts befinden sich in einem separaten Git-Repository:

    http://github.com/zeroathome/jabber-tutorials

    So stehen alle Inhalte dieses Portals unter einer Creative Commons License und dürfen wieder verwendet werden. Inder LibreList gibt es die Mailingliste einzusehen mit aktuellen Requests und Neuigkeiten sowie Kritik und Lob

    http://librelist.com/browser/einfachjabber/

    Über Hilfe freuen wir uns natürlich immer, wer möchte darf sich gerne melden. :)


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  15. Grub | Auflösung der Konsole ändern

    Die Auflösung der (ich nenne es mal so) Boot-Konsole ist nicht gerade die Höchste. Gerade im Recovery Mode oder bei anderem stört (mich persönlich) das immer etwas.
    Lösung gefunden und damit ich es nicht vergesse, nun hier:

    George Notaras hat für grub 1 und 2(!) folgende wunderschöne Tabelle gebastelt.

         | 640x480  800x600  1024x768 1280x1024
    ----+-------------------------------------
    256 |  0x301   0x303    0x305    0x307
    32k |  0x310   0x313    0x316    0x319
    64k |  0x311   0x314    0x317    0x31A
    16M |  0x312   0x315    0x318    0x31B

    Dieser Hex-Wert muss als zusätzlicher Parameter in /boot/grub/menu.lst an den Kernel angehängt werden. Folgendermaßen kann sowas aussehen:
    kernel /boot/vmlinuz-2.6.26-2-686 root=/dev/ida/c0d0p1 ro vga=0x318 quiet

    Aktuell für Grub 2: /boot/grub/grub.cfg. Sieht bisschen anders aus, funktioniert aber genauso:
    linux /boot/vmlinuz-2.6.32-22-generic root=UUID=92892dbf-af24-4dbd-b2a4-8debdbb08981 ro vga=0x318 quiet splash

    Sollte es eventuell noch eine schönere Möglichkeit für Grub 2 geben (was ich mir durchaus vorstellen kann) bitte ich diese doch kurz zu kommentieren :)


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  17. Perl | Ich hätte doch das Kamelbuch nehmen sollen

    …denn das wäre mir jetzt viel lieber, als das “Programmieren in Perl” von Rainer Krienke vom Hanser Verlag. Fehler in den gedruckten Skripten wie fehlende Klammernpaare oder ähnliches können einen Perl-Anfänger leicht zum verzweifeln bringen. Ganz abgesehen von den irgendwie distanziert klingenden Erklärungen des Buchs. Ich sollte aber vom Anfang anfangen. Nicht mittendrin. Hab gehört das macht man so in Blogs.

    Perl hat angefangen mich zu interessieren. Oder anders rum? Vor … ca. einem viertel Jahr. Ich las teilweise kurz How-To’s und auch mal längere Beschreibungen, weil mir manchmal die Schwerfälligkeit und nicht vorhandene Flexibilität von Bash auf den Keks ging.

    Das mittlerweile als etwas veraltete Skriptsprache für Administratoren gehandelte Perl hat mich neugierig gemacht. Die Module, die Handlichkeit im Umgang mit Strings, Hashwerten und RegExp gefielen mir. Beim herumexperimentieren damit bin ich nun auf den PerlGuide vom deutschen Perlboard gestossen. Ein wunderschönes Tutorial. Jedes Kapitel endet mit Übungen, Praxis-Programmen und Zusatzfragen.

    print "Perl hat manchmal geile Syntax" and die if ! defined @ARGV ;

    Danach, fand ich brauchte ich noch ein Buch. Also ein analoges Medium aus dem ich auch mal auf der Couch lesen kann. Meine Wahl fiel nicht (wie meistens) auf ein O’Reilly Buch. Sondern auf das bereits oben erwähnte Programmieren in Perl. Nachher erfuhr ich (unter anderem aus dem wunderbaren 1. O’Reilly Podcast mit Tim Pritlove) dass das Perl-Buch von O’Reilly eines der Besten sein soll, die dort je herausgebracht wurden.

    Bereue meinen Kauf. Allerdings mache ich trotzdem Fortschritte mit Perl. Wie immer arbeite ich mit den Skripten in einem Git-Repo. Wen’S intressiert: git.zwetschge.org