Ich wollte nur [...] und dann ist das Universum explodiert.

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  1. Taskwarrior | The better-task-shell

    Eigentlich wollte ich das Projekt task-shell-ng nennen. Aber so gut ist es dann doch nicht geworden. Stattdessen hat es sich aber den Prefix better verdient ;)

    Als ich vor ca. einem Monat Taskwarrior für mich entdeckt habe, war eigentlich alles gut. Ich hab mich über den integrierten interactive Mode wirklich gefreut. Anfangs. Mit der Zeit habe ich aber festgestellt, dass mich dieses “Ding” fast in den Wahnsinn treibt. Mir persönlich fehlen einfach elementare Features wie einfaches Cursor bewegen nach vorne und zurück. Überhaupt eine History zu haben wäre schon ein enormer Vorteil.

    Ich hab mir dann kurzer Hand selber eine Taskwarrior Shell Variante gebaut, die im großen und ganzen auf einer Bash basiert.

    Features:

    • History vorwärts und rückwärts via Pfeiltasten
    • Cursorbewegung vorwärts und rückwerts in der aktuellen Zeile
    • Alle Kommandos nativ benutzbar ( $ add pri:H pro:Living Miete zahlen )
    • ID’s direkt nutzbar ( $ 34 edit oder $ 12 pri:H )
    • separate Logging Funktion in $HOME/.better-task-shell_history
    • OS Befehle weiterhin nutzbar! ( $ vim /home/user/foobar.txt )
    • Automatische Erkennung von doppelten Aliases
    • Automatische Alias Generierung fuer os-binaries ( $ ls  = task ls  ; os-ls = /bin/ls )
    • Auto-Komplettierung aller Taskwarrior Befehle und definierte Aliase

    Known Bugs:

    • Neu angelegt tasks  können derzeit noch nicht via ID aufgerufen werden.
      $ add Uberweisung einwerfen
      Created Task 45
      $ 45 pri:H
      bash: 45: Kommando nicht gefunden
      Für beim Start bestehende Einträge funktioniert dies allerdings problemlos.
    • Mode -v ist bis jetzt noch nicht benutzbar aber bereits implementiert.

    Das ganze gibts jetzt unter http://github.com/noqqe/better-task-shell

    Usage:

    git clone git@github.com:noqqe/better-task-shell.git
    $ cd better-task-shell
    $ ./better-task-shell


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  3. Git and the Unix philosophy

    Mein Feedreader hat heute einen Post von Julius ausgespuckt, den ich so gut fand, dass ich ihn hier rezitieren möchte.

    Git follows Linux’s philosophy of refusing to protect you from yourself. Much like Linux, Git will sit back and watch you fuck your shit right up, and then laugh at you as you try to get your world back to a state where up is up and down is down. As far as source control goes, not a lot of people are used to this kind of free love.

    Ich rezitierte also Julius Zitat. Blogpost-Inception?


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  5. DeadDrop | Sharing mit Alice and Bob in Baiersdorf

    Als ich durch den Park in Baiersdorf lief und diese alte Mauer einer (vermutlich) verlassenen Werkstatt sah, konnte ich dann doch nicht anders.

    Wie es begann:

    Vorbereitung:

    Abschluss:

    Ende:

    http://www.deaddrops.com/db/?page=view&id=804


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  7. Statistiken | Einfache Graphen mit R und MySQL Anbindung

    Immer mal wieder reizt mich die Programmiersprache für Statistiken R. Um diesen Reiz dann auszuleben hab ich vor ein paar Monaten angefangen kleine Graphen für den zufallsbasierten Simulator ZRE zu bauen. Das Spiel “läuft” einfach 24/7 und schreibt für jedes geschehene Event Einträge in die Datenbank. Diese Einträge werte ich dann mit Hilfe von R aus.

    Dazu gibt es ein Skript. Nämlich zre.R (Ob das die Konvention bei R-Skriptnamen ist, kann ich nicht sagen ;) )

    #!/usr/bin/env Rscript
    
    ### General R-Script
    # MySQL
    library(RMySQL)
    con <- dbConnect(MySQL(), user="", password="", host="", client.flag=CLIENT_MULTI_RESULTS)
    # Style
    zre_colors <- colors()[grep("green",colors())]
    zre_mint <- colors()[c(48,86,50)]

    Im Klartext wird aus dem CRAN Library Verzeichnis die Library RMySQL includiert und die Verbindung in der Variable con abgelegt. Ähnlich wie bei PHP. Für alle Debian / Ubuntu Benutzer empfiehlt sich aber, die Library einfach über das Paketsystem nachzuinstallieren.

    $ aptitude install r-cran-rmysql

    Standardmäßig sehen Graphen die mit R erstellt werden ziemlich mau aus. Die weiteren Variablen unter Style habe ich gewählt um mir die Colorierung der Graphen etwas zu erleichtern. Diese werden später einfach als Attribute in den Plots/Barplots gesetzt und ausgewertet. Ich fange einfach mal der Reihe nach an:

    Die Abfolge ist immer ziemlich ähnlich. Zu aller Erst wird der Query für die Datenbank an die Variable sql übergeben. Diese Variable wiederrum wird zusammen mit der Connection an die Funktion dbGetQuery übergeben und das Ergebnis dessen schliesslich in zre_wins gespeichert. Anschliessend ein paar kleine Informationen an das Dateiformat übergeben und den Graphen bauen.

    Die Funktion par lässt sich erstmal als eine Art Environment Funktion für Graphen verstehen. Hier werden Eigenschaften wie Schriftfarbe, Hintergrund, Axenfarbe, und Liniendicke definiert. Danach kommt (wie ich finde) der schwierigste Teil. Bauen des Graphen. Je nach Art des Graphen (Balken, Linien, Torte u.ä.) werden logischerweise verschiedene Parameter erwartet. Die Daten werden hierbei jetzt als Matrix an ein Balkendiagram übergeben. Weitere Informationen wie die Überschrift (main) und die Beschreibung der Balken (names.arg) werden einfach angefügt.

    # Graph: Wins

    sql <- paste("SELECT COUNT(id) AS sum, side FROM zombies.zre_wins GROUP BY side;")
    zre_wins <- dbGetQuery(con, sql)
    png(file="wins.png", width=400, height=400)
    par(col="white", bg="transparent", col.axis="white", col.lab="white", col.main="white", lwd=2)
    barplot(as.matrix(zre_wins$sum), main="Game Summary", names.arg=c(zre_wins$side), beside=TRUE, col=zre_mint)

    Selbes Spiel wieder, nur mit mehr Balken und anderem Use-Case. Diesmal werden die 25 Konflikte mit den meisten Opfern visualisiert.

    # Graph: Highest Kills

    sql <- paste("SELECT id, kills FROM zombies.zre_kills ORDER BY kills DESC LIMIT 25;")
    zre_matches_highest <- dbGetQuery(con,sql)
    png(file="highestkills.png", width = 400, height = 400, bg="transparent")
    par(col="white", bg="transparent", col.axis="white", col.lab="white", col.main="white", lwd=4)
    barplot(zre_matches_highest$kills, zre_matches_highest$id, main="25 Highest Kills", beside = TRUE, ylab="Kills", col=zre_colors)

    Aber da Balkendiagramme auch irgendwann Langweilig werden geht das natürlich auch anders. Die 25 letzten Konflikte werden im “Opferverlauf” wie folgt dargestellt:

    # Graph: Kills

    sql <- paste("SELECT kills FROM zombies.zre_kills ORDER BY id DESC limit 25;")
    zre_kills <- dbGetQuery(con,sql)
    yrange <- range(zre_kills$kills)
    xrange <- length(zre_kills$kills)
    png(file="kills.png", width=400, height=400, bg="transparent")
    par(col="white", bg="transparent", col.axis="white", col.lab="white", col.main="white", lwd=4)
    plot(zre_kills$kills, xlab="Games", type="b", ylab="Kills", main="Kills from last 25 Attacks", col=zre_mint)

    Damit es nicht immer nur um Tote geht, auch mal was erfreuliches. Die Geburtenrate in ZRE steigt! :)

    # Graph: BirthRate

    sql <- paste("SELECT Month(date) AS month, count(id) AS born FROM (SELECT *, Month(date) AS M FROM zombies.zre_born) t Group by M; ")
    zre_birthrate <- dbGetQuery(con,sql)
    png(file="birthrate.png", width=400, height=400)
    par(col="white", bg="transparent", col.axis="white", col.lab="white", col.main="white", lwd=3)
    barplot(zre_birthrate$born, xlab="Month", ylab="Born Humans/Zombies", names.arg=c(zre_birthrate$month),main="BirthRate per Month", col=zre_colors)

    Und auch das Wetter soll bei der ganzen Sache nicht zu kurz kommen. Hierbei bitte besonderes Augenmerk auf die Legende rechts oben. Eine direkte Zuordnung der Werte und Farben ist nicht nötig, da die Farben in der selben Reihenfolge von zre_colors befüllt werden wie die Balken. Die erschreckend hohe Zahl an Naturkatastrophen erklärt das aber trotzdem nicht :)

    # Graph: Weather
    sql <- paste("SELECT COUNT(id) AS count, weather FROM zombies.zre_weather GROUP BY weather ORDER BY count DESC;")
    zre_weather <- dbGetQuery(con,sql)
    png(file="weather.png", width=400, height=400)
    par(col="white", bg="transparent", col.axis="white", col.lab="white", col.main="white", lwd=2)
    barplot(zre_weather[,1], main="Weather in ZRE", beside = TRUE, col=zre_colors)
    legend( 5, 40000, zre_weather$weather, cex=0.9, fill=zre_colors, col="white")

    Das volle zre.R Skript befindet sich wie das meiste auf Github: https://gist.github.com/1031260


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  9. Flattr | Man kann seine Meinung auch mal ändern.

    Als dieses Micro-Payment System Flattr vor mehr als einem Jahr raus kam habe ich hier im Blog über Sinn und Unsinn des Dienstes sinniert. Ich konnte mich damals nicht wirklich entscheiden, ob mir das System gefällt oder nicht. In der Tat ist es eigentlich eher so, dass mir das Projekt Kulturwertmark vom CCC viel eher zusagt.

    Im Moment ist es abe so, dass es keinen anderen verbreiteten Weg gibt Content bzw. Software von Privat-Menschen zu belohnen, weil er/sie mir geholfen hat. Deshalb (und auch weil mich die Oberfläche interessiert hat) habe ich mich dort angemeldet und verteile seit 2 Monaten etwas Geld hier und da. Vorwiegend an Podcasts, Taskwarrior und Blogs von Leuten die ich kenne. Ich habe initial 8 Euro überwiesen mit denen ich jetzt erstmal 4 Monate rumflattern werde. Das das nicht die Welt ist, ist mir klar.

    Und da ich jetzt sowieso schon einen Account dort habe, habe ich auch meinen Flattr-Button im Blog (links) eingebunden. Es wird erstmal keinen individuell Button für einzelne Posts geben und es braucht sich auch niemand verpflichtet fühlen da drauf zu drücken.

    UPDATE:
    Ich hab Flattr “Things” bis eben missverstanden. Bis jetzt war im Blog der Flattr Button zu meiner Person eingebunden. Scheint aber als wäre das nicht der Use-Case. Ich habe jetzt für meinen Blog selbst noch ein “Thing” eingereicht und dieses mit der richtigen URL eingebunden. Vielen dank an die beiden die bereits den Flattr Knopf gedrückt haben! Leider ist das jetzt nicht mehr sichtbar hier.