Ich wollte nur [...] und dann ist das Universum explodiert.

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  1. Persönlicher Eindruck | Chemnitzer Linux Tage 2011

    Nachdem mich die Vorträge letztes Jahr so beeindruckt haben, hab ich mich auch dieses Jahr wieder entschieden die Linux Tage in Chemnitz zu besuchen. Durch einen Ausfall im Debian Team, hatte mir mein Kollege angeboten anstelle des ausgefallenen Mitglieds bei Debian mitzufahren. Was sich im Endeffekt als sehr nice herausstellte.

     

    Freitag

    Freitag war relativ entspannt. Ankunft und Aufbau des Debian Standes, mexikanisches Essen und danach Treffen mit Ben und Bier auf der Opening Party in der Mensa. Die Turnmatten in der Turnhalle waren auch kuschlig :)

    Samstag

    • Frühstück @ Catering-Tage – Sehr leckere Sachen.
    • 1. Vortrag: Storage – Aber richtig von Martin Gerhard Loschwitz. Fand ich persönlich interessant, gerade der iSCSI-DRBD-Ansatz um FibreChannel zu ersetzen gefiel mir sehr gut.
    • 2. Vortrag: Provokante Thesen zur IT-Administration von Peer Heinlein Ja, Herr Heinlein. Der Autor des Buchs, welches mich durch die LPIC-1 Prüfung geführt hat sinnierte auf eher komödiantische Art über die typischen Eigenschaften der IT-Dienstleistungsbranche. Hat allerdings Spaß gemacht zuzuhören.
    • Danach Pause. Erstmal durch die Stände gestöbert, die mittlerweile so gut wie vollzählig anwesend waren. Währenddessen ausgeknobelt, ob der nächste Vortrag Icinga oder Configs mit Git verwalten wird.
    • 3. Vortrag: Konfigurationsdateien mit Git verwalten von Julius Plenz. Mit bash-it benutze ich ja bereits eine Lösung die für mich zur Verwaltung Teile meines /home gut funktioniert. Aber es schadet ja nie, sich andere Taktiken anzusehen und daraus zu lernen. Genau das habe ich auch erreicht. Julius hatte ein sinnvolles zwei Branches Modell, mit denen er lokale und globale Änderungen seiner Konfigurationsdateien verwaltet. Disziplin und etwas Aufwand sind dafür allerdings nötig. (http://chemnitzer.linux-tage.de/2011/vortraege/folien/782-config-management.pdf)
    • Hungerbedingt verpasste ich den Vortrag über von C.  Klostermann über Professionelle IT Dokumentation – Anforderungen aus rechtlicher Sicht Mittagsbuffet schaffte aber Abhilfe.
    • 4. Vortrag: Von H. Uhlig Dem Hack keine Chance: LAMP sicher betreiben: erwieß sich grade als Administrator von Shared Hosting Systemen als hilfreich und informativ.
    • 5. Vortrag: A. Scherbaum: Datenbanken von MySQL zu PostgreSQL portieren: Hierzu muss ich sagen, dass ich mir den Ansatz etwas Administrativer vorgestellt habe. Die Feinheiten der Möglichkeiten fernab vom SQL Standart von MySQL und PostgreSQL wurden aber schön ausgeführt und beschrieben. Persönlich aber muss ich gestehen, nicht sagen zu können ob PostgreSQL (abgesehen von dieser Oracle Sache) besser ist als MySQL. Es scheint eben anders zu sein.
    • 6. Vortrag: P. Heinlein: SPF, DKIM und Greylisting – Was bringen Absender-Authentifizierung und der neue Spam-Schutz? : Nochmal Herr Heinlein, diesmal über SPF und DKIM als Spam-Schutz sinnierend. Aufklärend auf jedenfall, da ich die beiden Funktionen garnicht kannte und gegen Ende noch 2-12 Worte über Greylisting. Alles in Allem Runde Sache
    • 7. Vortrag: T. Winde: Mit dem Midnight Commander Freiheit leben: Hauptsächlich hat mich Jan’s Vorliebe für MC in diesen Vortrag getrieben. Es war schön zu sehen, nicht nur Vorträgen von Business-Guys auf den Linux Tagen zu sehen. Ein fast schon “goldiger” Vortrag eines älteren Taxi-Unternehmers, der mir trotz geringem Lernerfolg irgendwie gefiel.
    • Social Event: Wunderbares Buffet mit reichlich zu trinken und zu Essen. Hat im Endeffekt genau dem gedient, für was es gut war. Bier, Essen & Social’n.

     

    Sonntag

    • 8. Vortrag: Sonntag begann nach einer  weiteren Turnhallen-Nacht mit einem Vortrag von S. Kemter: Höher, Schneller, Weiter – openSUSE 11.4 : Der auch als Buergermeister von Karl-Tux-Stadt.de bekannte Redner, gab sich größte Mühe im Einsteigerforum das neue openSUSE, sowie die LTS, stable und unstable Linien vorzustellen.
    • 9. Vortrag: Von Andreas Tille Ein Jahr OpenStreetMap: Im Einsteigerforum ging es dann für mich auch gleich weiter mit einem (für mich komplett unbekannten) Thema. OpenStreetMap und seine Anwendung. Andreas, der selbst erst ca. 1 Jahr mit OpenStreetMap arbeitet, klärte die Zuhörer über all das auf, was er gerne von Anfang an über das Projekt gewusst hätte. War sehr schön gemacht und hat mir super gefallen. Dem ansonsten überfüllten Raum scheinbar auch.
    • 10. Vortrag: H. Voß Erstellung großer und größter Dokumente mit dem Satzsystem TeX: Ich muss sagen das meine Definition von “große Dokumente” ca. 1000 Seiten vor dem begonnen hatte die der Redner als große Dokumente definierte. Wenn so ein LaTeX Dokument mal länger läuft, als ein Kaffee hält, ist es eben viel :)
    • Mittags ließ ich mich dann von Julius (vom Git-Vortrag) nochmal einen Schritt in Zsh einführen, da sich am Social-Event rausgestellt hat, das er der Autor von Zsh beim OpenPress Verlag ist. Gab ehrlichgesagt vieles, bei dem ich nicht schlecht geschaut hab. … Wenn ich noch Zeit fände mir das alles einzuprägen… :)
    • 11. Vortrag: J. Kubieziel: Tor Bridges — Eine Brücke für freie Information: Danach ließ ich mich dann über die Risiken und Nebenwirkungen von Tor-Bridges aufklären. War sehr aufschlussreich. Langfristiges Interesse == unvermeidbar ;)
    • Stand abbauen – Ab nach Hause ;)

    Im großen und ganzen war es wirklich sehr schön und interessant, viele Leute und Projekte näher kennenzulernen. Die Zahl der Projekte die mich interessieren ist wiedermal gewachsen, die Zahl für die ich die Energie/Zeit habe mich auseinanderzusetzen bleibt aber leider wie immer gleich.

    Und gerade als ich mich daran gewöhnt habe, dass am Rednerpult intelligente Leute stehen die Ahnung haben von dem was Sie tun, muss ich wieder in die Schule. Bäm Montag.


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  3. Snapfish | Fotobücher erstellen mit Ubuntu

    Vor kurzem war ich mit meiner besseren Hälfte für ca. 10 Tage in New York. Zu ihrem (gleich darauf folgenden) Geburtstag, hätte Sie sich gerne so ein “Fotobuch, was auch manchmal in der Werbung kommt” gewünscht :)  Stellte sich für mich (nach dem das Jetlag überwunden war :P ) die Frage wie ich sowas mit meinem aktuell laufenden Xubuntu hinbekomme. Löst man soetwas über Webinterface des Anbieters? Ist es notwendig zwielichtige Software zu installieren, mit der man sowas basteln kann? Warscheinlich müsste ich mir dann Windows wieder installieren? Ich muss ehrlich gestehen, ich hatte keine Ahnung.

    Aufgrund einer bereits getätigten Bestellung von Fotos bei www.pixaco.de, beschloss ich also mein Glück dort zu versuchen. Musste aber feststellen, dass pixaco.de von HP aufgekauft wurde und jetzt Snapfish (www.snapfish.de) heisst. Qualitäts-, Service-, Lieferdauer-mäßig war alles gut gewesen und mein Account bestand noch, warum also nicht.

    Ich muss sagen, dass ich im Allgemeinen sehr sehr postiv von dem ganzen Vorgang überrascht war. Einloggen, auf Fotobuch drücken und OS auswählen:
    (Bilder verkleinert angehängt, mit Orginalgröße verlinkt)

    snapfish-fotobuch-os

    Linux Kernel 2.6, glibc 2.6. Muss ich zugeben, hört sich etwas abschreckend an. Ganz im Gegenteil verlief die Installation allerdings. Bei Auswahl des Radio-Buttons “Linux” , bekommt man vom Webserver seitens Snapfishs ein gut geschriebenes (soweit ich das mit meinem unterentwickelten Kenntnissen beurteilen kann) Perl-Skript zugeschoben, welches man einfach auszuführen hat.

    snapfish-fotobuch-install

    Sehr einfach, sehr schön, wenn ich mir überlege, dass das Software eines Drittanbieters ist, die nicht aus den Repos kommt. Und (warscheinlich) noch dazu “unfrei” ist. Jedenfalls, der Installtionsprozess ist nicht das einzige schöne daran. Auch die Software an sich läuft stabil, sieht gut aus und ist einfach zu benutzen.

    snapfish-fotobuch-app
    snapfish-fotobuch-addon

    Auch Installation zusätzlicher Verzierungen oder sonstigem innerhalb der Software funktioniert wunderbar. Nach ca 4-5 Werktagen (von denen ich den Großteil damit verbracht habe das Buch überhaupt zu erstellen :D )  kam dann die Lieferung von Snapfish. Wie bereits erwähnt, wunderbare Qualität, schnell, schön. Finde es dabei auch awesome, dass alternative OS bei Entwicklung solcher, ich sag mal, kommerziellen Programme nicht zu kurz kommen. Danke pixaco, Snapfish oder HP. Wie auch immer du dich jetzt nennen magst. Ich muss allerdings dazusagen, dass ich nicht weiss, was andere Anbieter in dem Bereich parat haben. Snapfish war jetzt sozusagen mein Glückstreffer und ich musste mich gar nicht wirklich gross erkundigen wo man mit Linux soetwas machen lässt/erstellen kann. Jedenfalls, meine dickste Empfehlung an Snapfish.


    DSC01221


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  5. RegExp | Domainendungen

    Heute mal etwas weniger spektakulär. Das ist lustig, wenn ich sowas schreibe. Denn es impliziert, dass es hier schon mal etwas spektakuläres gab. Reingefallen.

    Heute wollte ein Kunde mit etwas mehr Domains wissen, welche verschiedenen TLDs genau dabei sind. Hatte auch kostentechnische Gründe. Jedenfalls wollte ich nach dem exportieren nicht wirklich die Liste durchgehen und rausschreiben.

    Wie beschreibe ich also Domains in Regular Expressions?

    ^.*\.(.*)
    Würde das Format beschreiben. Im Grunde alles was nach dem ersten Punkt einer Zeile kommt in $1 ablegen (durch () markiert). Kämen keinen doppelten Domains wie .co.uk in die Quere und Subdomains kommen nicht aus der Domainliste. Ziemlich low-level-regexp.

    cat KundenDomainliste.txt | sed -e 's/^.*\.\(.*\)/\1/'
    Gibt die komplette Domainliste (nur mit TLDs) aus. Sonderzeichen wie ( ) müssen für die Bash noch escaped werden. Desweiteren noch den Ausdruck auf den die Beschreibung zutrifft durch 1 ersetzen. Wurden aber nicht weniger Domains.

    cat KundenDomainliste.txt | sed -e 's/^.*\.\(.*\)/\1/' | uniq | sort
    Die Ausgabe von sed an uniq zu übergeben, behebt diesen Umstand. Um noch alphabetisch zu sortieren diese Ausgabe wiederrum an sort übergeben. Nett.

    Raus kommt eine Liste von Domainendungen:
    .au
    .co.uk
    .com
    .de
    .hu
    .it

    usw…
    Übrigens bin ich mir der Ironie bewusst, cat zu benutzen. Useless use of cat


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  7. Event | Chemnitzer Linux-Tage

    logo2010

    Ein Stück weit, darf hier ruhig auch etwas Privates einziehen. Am Sonntag 14. März war ich zum ersten Mal zu Besuch bei den Chemnitzer Linuxtagen. Die knappen 2 Stunden mit dem Auto habe ich morgens um halb 8 auf mich genommen :) Ich muss sagen ich war relativ begeistert.

    IMG_0215

    Nach der Ankunft, sah ich mich erst etwas in der Halle um, besuchte Jan am Debian-Stand und liess mich erstmal von durchweg freundlichen Projektvertretern in ihr (mir meistens bereits bekanntes) Projekt einführen.

    IMG_0213

    Darauf folgte eigentlich ein Marathon aus Vorträgen. Durch einen Umstand konnte ich mich leider nur Sonntags den Vorträgen unterziehen. Aber trotzdem gefielen mir die, die ich sah, sehr gut.

    1. Anonymität im Internet (TOR, i2P und grundsätzliches zu Daten)
    2. Virtual System Cluster mit KVM und Pacemaker (B1-Systems. Für mich teils interessant für Arbeit. Thema Virtualisierung)
    - Mittagspause-
    3. Auf dem Weg zum Intrusion Detection System der nächsten Generation (IDS war ein bisschen Unglücklich gewählt. Sehr theoretisch im Bezug auf Social Engineering)#
    4. MySQL Backups – Best Practices (Ein Referent mit polnischer Herkunft klärte mich über grösstenteils alle Backuplösungen auf. Hot / Cold / Txt / Binary / Differentiell)
    5. Computerviren und Linux (Sehr sehr nice gewesen. Haufen neue Erkenntnisse gehabt)

    Im generellen auch netten Kontakt mit den unterschiedlichsten Linux-Anwendern gehabt. Linux@Grundschule Linux@HP und ähnliches.
    Werd ich nächstes Jahr gerne wieder besuchen. Vielleicht sogar das ganze WE.


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  9. Git | Repositories auf Server anlegen

    git-logoIch bin ja zukunftsorientiert. Mir wurde einbläut zukunftsorientierte Software zu verwenden und sich nicht mit Relikten alter Generationen rumzuprügeln. Nachdem die letzten Wochen mit SVN etwas holprig waren, mir allerdings halfen das prinzipielle System einer Versionsverwaltung zu verstehen, tat ich mir Git an. Git. Der Name ist ja erstmal unterirdisch wenn mans so auf sich wirken lässt. Ganz im Gegensatz zum Banner der Projekt-Homepage www.git-scm.com, welches ich sehr nett finde. Aber Schluss mit EyeCandy.

    Erstellte gezwungenermaßen freiwillig mit ein paar (Obacht, zwei Links in einem Wort) How-To’s ein Git-Repository auf zwetschge.org. Mithilfe der How-Tos, Gitosis, git-daemon-run und git-core war das relativ schnell geschafft. Allerdings kann ich mir beim besten Willen nicht merken wie ich ein Repository für ein neues Projekt erstelle. An der Stelle setzt der Blogpost an.
    Serverside:
    $ mkdir /home/git/repositories/project.git #Simpler Ordner
    $ cd /home/git/repositories/project.git #Selbsterklärend
    $ git --bare init #ServerGitRepo bauen

    Clientside:
    $ cd /home/Code/OrdermitProjekt
    $ git init #Projekt einlesen
    $ git add . #Alle Inhalte adden
    $ git commit -a -m "Inital commit of Software XY" #LokalCommit
    $ git remote add origin git@server.com:project.git #RepoServer in .git hinterlegen
    $ git push origin master #Push zum Server

    #Bei Verwendung von Gitosis - zuerst:
    Gitosis:
    $ gitosis-init < /tmp/pubkeyofmember.pub
    $ vim gitosis.conf
    [group Projectteam]
    members = user@host #Letzen Inhalte von Public-SSHKey
    writable = project #Projektname abgleitet von project.git
    $ git commit -a -m "Gitosis update for new Project" #LokalCommit für Rechte
    $ git push #Auf RepoServer pushen


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  11. Offtopic | Reaktion Teeworlds-Setup

    Am Freitag erreichte mich eine Mail.

    Hallo flo (oder noqqe oder wie?)
    auch ich möchte mehrere teeworlds server auf einem Rechner laufen lassen.
    Ich komme mit Linux ganz gut klar, habe aber von teeworlds bisher keine Ahnung.

    Kannst du mir deinen Verzeichnisbaum mit den verschiedenen Configfiles als tarball
    zusammenpacken und zuschicken?

    Unter http://noqqe.de/?p=800 hast du eine Kurzanleitung geschrieben, aus der ich bestimmt schlau würde,
    wenn ich mich mit teeworlds auskennen würde. Hast du das noch etwas kleinschrittiger?

    Ich wäre dir sehr dankbar (und rund 200 Oberstufenschüler auch, da die Server innerhalb einer Schule laufen werden !!!)

    Gruß aus

    Haan (Rheinland)
    R. S.

    Fand ich nett. Fand ich aber auch wunderlich. G8 Schüler haben anscheinend doch noch zu viel Zeit ;) Wenn ich weiss wie es geworden ist werd ichs hier verlauten lassen.

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  13. Offtopic | Das verlorene Kind…ahm, Passwort

    Mich verwunderte heute die Konnektierung zu meinem ICQ Account. Anstatt einer Hand voll Kontakten begrüsste mich in Adium eine unschöne Fehlermeldung (ohne jetzt das Layout oder die Forumlierung der Fehlkonnektion Adiums in Frage stellen zu wollen). Mit der üblichen Protokollumstellung hatte ich gerechnet. <yoda> Einspielen, ich tat, das Update</yoda>. Erst nach erneutem Versuch fiel mir der Inhalt der Fehlermeldung auf. Die Flüssigkeitskristalle des LCD-Displays meines Macbooks bildeten mit Tausenden von Pixel die beiden Wörter “Falsches Passwort”.

    Das war sonst anders. Etwas perplex startete ich Xubuntu, Pidgin und die aktuelle libpurple geprüft. Funktioniert nicht. Aus den hintersten Ecken meiner Wohnung kramte ich einen PC hervor von dem ich wusste er würde ein kommerzielles OS aus Redmond enthalten. Als ich ihn einschaltete wusste ich wieder warum er dort stand woher ich ihn geborgen hatte.

    Gefühlte 3 Stunden und 5 BlueScreens später beantwortete ich die Huhn oder Ei Frage am Ende der Installation von ICQ souverän. Die Antwort die ich gab ist mir gerade entfallen. Auch der orginale ICQ Client sollte mich wieder enttäuschen. Aber mir fiel ein Feld mit der Beschriftung “Lost your Password?” auf. Nachdem ich also erneut einige Zeit abwartete (um zu viele fehlerhafte Loginversuche ausschliessen zu können) überschrieb ich mein mittlerweile 6 Jahre altes ICQ Passwort. Ich gebe in aller Schande zu, dass das Passwort mein erstes war. Ich hatte es einfach nie geändert, vergessen, verdrängt. Zusätzlich war es aus meiner Profilbeschreibung abzuleiten, aber mit 14 Jahren hatte ich noch anderes im Kopf als Brute-Force-Attacken, Passwort-Algorithmen (wie ich sie mittlerweile habe) und Sicherheit.

    Es wunderte mich extrem wie sich das Passwort ändern konnte. Ich saß an 3 verschiedenen PCs / Clients  über einen Zeitraum von 3 Stunden um in mein ICQ einloggen zu können. Die Maschinen in denen ich mein Passwort für den besagten Messaging-Dienst anvertraute werden es doch wohl nicht vergessen haben? War das wirklich “gehacked” oder “geBrute-Forced”?

    Ich wüsste nicht warum.  Jedenfalls, liess sich das ICQ-Passwort über Eingabe der damals hinterlegten Emailadresse resetten. Ich gab einer Hand voll Archäologen den Auftrag dieses Postfach für mich ausfindig zu machen. So in etwa.

    Dies ist eine wahre Geschichte und ich bin (wieder) online.


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  15. Hack | The Unix Forkbomb

    Eine der einfachsten Varianten ein unixoides Betriebssystem abzuschiessen ist mir heute über den Weg gelaufen. Wurde 2002 von Jaromill verfasst und lautet wie folgt:

    x(){ x|x& };x

    Im Endeffekt wird die Funktion “x” definiert und darin zweimal aufgerufen. Somit entstehen Prozesse, ich weiss garnicht wie viele ungefähr, vielleicht 1000? vielleicht 25000? Wie hoch ist wohl die Anzahl der Prozesse die ein BSD/Linux aushält? Naja egal ich schweife ab. Genauso wie das System wenn man diesen Code-Schnippsel ausführt.

    ps:Aus Gründen der Formatierung habe ich “:” aus der Orginalfassung durch “x” ersetzt. Find ich persöhnlich schöner. Und mein code-block in WordPress mag mich heute irgendwie nicht.


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  17. Shell | File mit beliebiger Groesse erstellen

    Manchmal kommt man nicht drum rum. Ich brauche ein File um etwas zu testen. Das File sollte ca 30 MB Gross sein. Aber wo bekomm ich sowas jetzt her?

    dd if=/dev/zero of=testfile.dat bs=1M count=30

    bs=einheit
    count=zähler der Einheit
    1M x 30 = 30 MB


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  19. Linux | Hardware Erkennung in Ubuntu

    Ich muss echt sagen das ich richtig beeindruckt bin. Hab etwas anspruchsvollere Geräte an meinem Jaunty 9.04 hängen und die werden auch noch alle einfach so ohne Anstalten erkannt.

    Bildschrim V7 d22w11a

    Früher hatte ich immer riesen Probleme nach einem Dist-Upgrade die richtige Xorg Config zu finden. Aber bei der Installation von Jaunty, wurden sowohl Treiber als auch Xorg – Config richtig erkannt und beim ersten booten war ohne Aufstand alles in Ordnung. Ich glaub ich hab die Xorg noch nichmal angeschaut :)

    Logitech Illuminated Keyboard

    Eine schöne Flache Tastatur von Logitech mit vielen Sondertasten als Belegung. Ich kanns nicht anders sagen, alles wird ohne irgendwelche Anpassungen einfach so erkannt und funktioniert problemfrei. Also wenn sich mal jemand eine Solche Tastatur holen will und unter Linux unterwegs ist, viel Spaß :)

    USB-Headset Gembird mit Virtuellem 5.1 und Vibration

    Die Königsdisziplin so zu sagen ;) Aber auch hier. Anstecken, unter Audio den Ausgangskanal von Musik auf das(automatisch eingerichtete) Device “USB Headset” umstellen und hören. Sogar die Vibrationen des Headsets passen zum Bass.  =)

    Wenn ich mir so überlege wie viel Zusatz-Software und Treiber Gefummel da unter Windows nötig war um die Geräte zu betreiben find ich das mehr als überraschend das alles einfach so funktioniert.

    Greez Flo


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