Ich wollte nur [...] und dann ist das Universum explodiert.

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  1. DeadDrop | Erlangen – Schwabachanlage

    Ich war dann schliesslich doch noch bei einem funktionierenden DeadDrop in Erlangen. Dem in der Schwabachanlage. Quasi also mein erster “Check-In” an einem funktionierendem DeadDrop.

    Ich muss sagen der Inhalt war wenig bis gar nicht interessant. Allerdings muss das Bild, wie ich da mit Fahrrad, Laptop auf dem Lenker und Kabel in eine tote Mauer stehe ziemlich skurril ausgesehen haben.

    “Gibts da Strom umsonst oder was ist da los?”

    “Junger Mann, das is ja unerhört. Mit dem Laptop am Lenker Fahrrad fahren! Das ist eine Gefährdung für den Verkehr!”

    “Ach, was wird das denn? Muss ich die Politzei verständigen?”

    … um nur ein paar Zitate aufzuzählen. Zur Beruhigung aller: Ich bin natürlich nicht mit dem Fahrrad gefahren während ich den Laptop am Lenker hatte. Das (und den eigentlichen Grund meiner Anwesenheit) habe ich natürlich auch brav jedem erzählt der mich in den insgesamt nur 20 Minuten angesprochen hat. Insgesamt war das sogar witziger als der Deaddrop selbst. Werde das auf jedenfall wiederholen.


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  3. Mac | Fraise App für LaTeX konfigurieren

    Nachdem meine 30 Tage von TextMate App ausgelaufen sind, habe ich mich irgendwie an das Apfel+R für LaTeX setzen, durchbauen und PDF anzeigen gewohnt.

    Allerdings hab ich keine 50$ auf der hohen Kante um dir TextMate zu kaufen. Aber es geht ja auch anders. Was früher Smultron hieß und mittlerweile vom eigentlichen Entwickler eingestellt wurde, gibt es heute als Fork unter dem Namen Fraise.

    Fraise ist OpenSource und eigentlich ein schöner schmaler Editor für Mac OS X. Meine vermisste Funktion des Apfel+R lässt sich auch hier “nachbilden”. Mit Apfel+B werden alle Kommandos angezeigt die mit Apfel+R verfügbar sind. Standardmäßig gibt es dort auch einen Satz von Dummies und sonstigem Nützlichem.

    Neue Collection namens LaTeX angelegt und das Command-Set “Build LaTeX” eingerichtet. Alles weitere ist im Endeffekt nur ein Shell-Skript, welches das PDF erstellt, die überflüssigen Dateien aufräumt und das generierte pdf mittels “open” öffnet.

    Extrem hilfreich und billiger als TextMate. Das Skript habe ich bei github gepasted.


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  5. Backup | Adium Einstellungen und Plugins sichern

    Ein gegebener Anlass brachte mich dazu mein Adium neu installieren zu müssen. Um es mir auch längerfristig merken zu können, paste ich wie immer alles in meinen Blog.

    ~/Library/Application Support/Adium 2.0/
    ~/Library/Preferences/com.adiumX.adiumX.plist

    weg kopieren und nach der neuen Installation wieder einspielen. Und die Pfade für solche Späße bei Mac OS X gefallen mir immernoch nicht. Was soll man machen.


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  7. Offtopic | Das verlorene Kind…ahm, Passwort

    Mich verwunderte heute die Konnektierung zu meinem ICQ Account. Anstatt einer Hand voll Kontakten begrüsste mich in Adium eine unschöne Fehlermeldung (ohne jetzt das Layout oder die Forumlierung der Fehlkonnektion Adiums in Frage stellen zu wollen). Mit der üblichen Protokollumstellung hatte ich gerechnet. <yoda> Einspielen, ich tat, das Update</yoda>. Erst nach erneutem Versuch fiel mir der Inhalt der Fehlermeldung auf. Die Flüssigkeitskristalle des LCD-Displays meines Macbooks bildeten mit Tausenden von Pixel die beiden Wörter “Falsches Passwort”.

    Das war sonst anders. Etwas perplex startete ich Xubuntu, Pidgin und die aktuelle libpurple geprüft. Funktioniert nicht. Aus den hintersten Ecken meiner Wohnung kramte ich einen PC hervor von dem ich wusste er würde ein kommerzielles OS aus Redmond enthalten. Als ich ihn einschaltete wusste ich wieder warum er dort stand woher ich ihn geborgen hatte.

    Gefühlte 3 Stunden und 5 BlueScreens später beantwortete ich die Huhn oder Ei Frage am Ende der Installation von ICQ souverän. Die Antwort die ich gab ist mir gerade entfallen. Auch der orginale ICQ Client sollte mich wieder enttäuschen. Aber mir fiel ein Feld mit der Beschriftung “Lost your Password?” auf. Nachdem ich also erneut einige Zeit abwartete (um zu viele fehlerhafte Loginversuche ausschliessen zu können) überschrieb ich mein mittlerweile 6 Jahre altes ICQ Passwort. Ich gebe in aller Schande zu, dass das Passwort mein erstes war. Ich hatte es einfach nie geändert, vergessen, verdrängt. Zusätzlich war es aus meiner Profilbeschreibung abzuleiten, aber mit 14 Jahren hatte ich noch anderes im Kopf als Brute-Force-Attacken, Passwort-Algorithmen (wie ich sie mittlerweile habe) und Sicherheit.

    Es wunderte mich extrem wie sich das Passwort ändern konnte. Ich saß an 3 verschiedenen PCs / Clients  über einen Zeitraum von 3 Stunden um in mein ICQ einloggen zu können. Die Maschinen in denen ich mein Passwort für den besagten Messaging-Dienst anvertraute werden es doch wohl nicht vergessen haben? War das wirklich “gehacked” oder “geBrute-Forced”?

    Ich wüsste nicht warum.  Jedenfalls, liess sich das ICQ-Passwort über Eingabe der damals hinterlegten Emailadresse resetten. Ich gab einer Hand voll Archäologen den Auftrag dieses Postfach für mich ausfindig zu machen. So in etwa.

    Dies ist eine wahre Geschichte und ich bin (wieder) online.


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  9. Offtopic | Eigentlich,

    möchte ich hier nichtssagend einen Blogpost verfassen. Werde einfach einen nonsense Screenshot meines Macbooks anhängen und sehen ob was passiert.

    Bildschirmfoto 2010-01-05 um 14.04.04

    Genauso sinnig wie der Berufsschulbesuch den ich diese Woche wieder tätige.


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  11. Mac | Macbook aufklebermässig vergewaltigt

    Das Macbook das ich von einem Kollegen erstanden habe, musste ich rigednwie bisschen individualisieren. Sowas sieht dann so aus:

    IMG_0119IMG_0122

    Das schöne ist, wenn ich keine Lust mehr drauf habe, zieh ich das ganze wie einen Teppich wieder runter ;D Übrigens bin ich mir der Ironie bewusst auf ein nicht MacbookPro einen Aufkleber mit der Aufschrift “Trust in Aluminium” zu kleben.
    Wer mehr sehen will: Link zum FlickR Fotoalbum